Sardiniens Bergbauküste: Die schönsten Orte zwischen Nebida und Buggerru
Es gibt Küsten auf Sardinien, bei denen Du am liebsten hinter jeder Kurve anhalten möchtest. Weil sich plötzlich gewaltige Felswände auftürmen, das Meer tief unter Dir liegt und die Landschaft mit jedem Kilometer ein bisschen spektakulärer wird. Die Bergbauküste im Südwesten Sardiniens gehört für mich genau dazu.
Doch zwischen den steilen Klippen und traumhaften Buchten stehen verlassene Bergwerke, alte Industrieanlagen und ganze Orte, die von einer bewegten Vergangenheit erzählen. Gerade dieser Kontrast hat mich bei meinem letzten Besuch besonders beeindruckt.
Von Nebida über Porto Flavia und Cala Domestica bis nach Buggerru nehme ich Dich mit entlang dieser außergewöhnlichen Küste. Ich zeige Dir meine schönsten Stopps, erzähle von der Geschichte hinter den Ruinen und gebe Dir praktische Tipps für Deinen eigenen Roadtrip.
Wo liegt die Bergbauküste auf Sardinien?
Die Bergbauküste liegt im Südwesten Sardiniens, genauer gesagt in der Region Iglesiente, rund um die ehemalige Bergbaustadt Iglesias. Dieser Küstenabschnitt wird auch als Costa delle Miniere bezeichnet und gehört für mich zu den eindrucksvollsten Landschaften der Insel.
Besonders sehenswert ist die Strecke zwischen Nebida, Masua und Buggerru. Hier wechseln sich steile Felswände, kleine Buchten und Überreste historischer Bergwerke ab. Dazwischen schlängelt sich die Provinzstraße SP83 durch die Landschaft und eröffnet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das Meer. Von Iglesias aus erreichst Du die Küste bequem mit dem Mietwagen. Auch von Cagliari lässt sich die Bergbauküste gut im Rahmen eines Tagesausflugs erkunden. Noch entspannter ist es natürlich, wenn Du mehrere Tage im Südwesten Sardiniens verbringst.
Die Bergbauküste ist übrigens nur ein Teil der abwechslungsreichen Region Sulcis-Iglesiente. Wenn Du also nicht nur traumhafte Strände, sondern auch die weniger bekannten Seiten Sardiniens entdecken möchtest, bist Du hier genau richtig.
Wenn Du noch überlegst, welcher Teil Sardiniens am besten zu Deiner Reise passt, findest Du in meinem Vergleich von Nord, Süd, Ost und West eine hilfreiche Orientierung.

Eine Küste, an der Sardiniens Bergbaugeschichte noch sichtbar ist
Wo heute Reisende die wunderschönen Ausblicke genießen, wurde über viele Jahrzehnte hart gearbeitet. Vor allem im 19. und 20. Jahrhundert gehörte der Südwesten Sardiniens zu den bedeutendsten Bergbauregionen Italiens. Abgebaut wurden hauptsächlich Blei- und Zinkerze, die anschließend verarbeitet und über das Meer abtransportiert wurden.
Dafür entstanden ganze Bergbaukomplexe mit Stollen, Maschinenhäusern, Waschanlagen und Verladestellen. Auch kleine Siedlungen wuchsen zu lebendigen Bergbauorten heran. Tausende Menschen lebten und arbeiteten hier, häufig unter schwierigen Bedingungen. Der Bergbau brachte wirtschaftlichen Aufschwung, prägte aber auch das Leben ganzer Generationen.
Mit dem schrittweisen Niedergang der Bergbauindustrie verloren viele Anlagen ihre ursprüngliche Bedeutung. Zurück blieben verlassene Gebäude, stillgelegte Stollen und Orte, die sich neu erfinden mussten. Was mich besonders beeindruckt hat: Die Spuren dieser Vergangenheit sind bis heute überall sichtbar. Manchmal stehen sie unmittelbar neben einer traumhaften Bucht, manchmal scheinen sie förmlich mit den steilen Felsen verwachsen zu sein.
Und genau das macht einen Ausflug entlang der Bergbauküste so besonders. Hinter fast jeder Kurve wartet nicht nur ein neuer Ausblick, sondern auch ein Stück sardischer Geschichte.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang der Bergbauküste
Nebida: Wo die Bergbauküste ihre ganze Größe zeigt
Schon bei der Anfahrt nach Nebida wird deutlich, warum dieser Küstenabschnitt so besonders ist. Die Straße schlängelt sich durch die Berge und immer wieder öffnet sich der Blick auf das tiefblaue Meer. Spätestens am Belvedere di Nebida solltest Du unbedingt anhalten.
Von der Panoramapromenade blickst Du auf gewaltige Steilklippen und die Überreste der Laveria Lamarmora, die sich direkt unterhalb der Felsen an das Meer schmiegt. Für mich war dieser Ausblick einer der eindrucksvollsten Momente meiner Reise.

Was heute wie eine malerische Ruine wirkt, war früher eine wichtige Erzwäscherei. Die 1897 errichtete Anlage diente der Aufbereitung von Blei- und Zinkerzen. Besonders markant sind die großen Steinbögen, die bis heute von ihrer industriellen Vergangenheit zeugen.
Ein langer Treppenweg führt vom Belvedere hinunter zur ehemaligen Erzwäscherei. Der Zugang ist derzeit jedoch für die Öffentlichkeit geschlossen. Den eindrucksvollen Blick auf die Ruine genießt Du ohnehin am besten von der Panoramapromenade.
Mein Tipp: Plane für Nebida etwa 30 bis 45 Minuten ein und nimm Dir Zeit für die verschiedenen Aussichtspunkte. Besonders schön ist das Licht am späten Nachmittag, wenn die Felsen in warmen Farben leuchten.
Masua und Porto Flavia – Ein Hafen mitten im Felsen
Nur wenige Kilometer von Nebida entfernt wartet mit Masua der nächste Höhepunkt der Bergbauküste. Schon von Weitem fällt der gewaltige Pan di Zucchero ins Auge. Der rund 133 Meter hohe Kalksteinfelsen ragt wie ein riesiger Zuckerhut aus dem Meer und gehört zu den bekanntesten Naturwahrzeichen im Südwesten Sardiniens.

Doch das eigentliche Meisterwerk verbirgt sich in der gegenüberliegenden Steilküste: Porto Flavia. Die historische Erzverladeanlage habe ich bereits bei einer früheren Sardinienreise besucht und war beeindruckt, wie geschickt sie in die Felsen gebaut wurde.
1924 fertiggestellt, war Porto Flavia eine technische Revolution. Statt die geförderten Erze mühsam mit kleinen Booten zu größeren Schiffen zu transportieren, wurden sie durch zwei übereinanderliegende Stollen direkt zur Küste gebracht. Riesige Silos und ein Förderbandsystem ermöglichten anschließend die Verladung auf die wartenden Schiffe. Benannt wurde die Anlage übrigens nach Flavia, der Tochter des Ingenieurs Cesare Vecelli.
Heute kannst Du Porto Flavia im Rahmen einer geführten Besichtigung entdecken. Dabei erfährst Du mehr über die außergewöhnliche Konstruktion und gelangst durch die historischen Stollen zu einem beeindruckenden Aussichtspunkt über dem Meer.
Mein Tipp: Eine Führung dauert etwa 50 Minuten und sollte möglichst vorab reserviert werden. Geschlossene Schuhe sind Pflicht. Alle aktuellen Informationen und Tickets findest Du auf der offiziellen Website von Iglesias Turismo.
Auch ohne Führung lohnt sich ein Abstecher nach Masua. Besonders vom Strand aus bietet sich ein toller Blick auf den Pan di Zucchero und die umliegende Felslandschaft.
Cala Domestica: Traumhafte Bucht mit bewegter Vergangenheit
Nach den gewaltigen Küstenpanoramen rund um Nebida und Masua wartet mit der Cala Domestica ein ganz anderer Höhepunkt. Die Bucht liegt eingebettet zwischen hohen, hellen Kalksteinfelsen und erinnert mit ihrer schmalen Öffnung zum Meer beinahe an einen kleinen Fjord. Als ich hier ankam, war ich sofort begeistert von dieser wilden Kulisse.
Der feine Sandstrand, das türkisfarbene Wasser und die umliegenden Felsen machen Cala Domestica zu einem der schönsten Stopps entlang der Bergbauküste. Doch auch hier ist die Vergangenheit allgegenwärtig. Auf der linken Seite der Bucht entdeckte ich alte Ruinen, die noch aus der Zeit des Bergbaus stammen.
Bis etwa 1940 wurden an der Cala Domestica Erze aus den umliegenden Bergwerken verladen. Davon zeugen noch heute Überreste ehemaliger Lagergebäude und in den Fels gehauene Stollen.

Ein weitere kleine Attraktion versteckt sich auf der rechten Seite der Bucht: Durch einen kurzen Felsdurchgang erreichst Du die deutlich kleinere La Caletta, die zwischen den Felsen fast verborgen liegt. Auf der gegenüberliegenden Landzunge thront außerdem ein spanischer Wachturm aus dem 18. Jahrhundert.
Mein Tipp: Plane für Cala Domestica mindestens eine Stunde ein, bei einem Badestopp entsprechend länger. Ein Parkplatz befindet sich oberhalb des Strandes. Gerade außerhalb der Hauptsaison lässt sich die eindrucksvolle Landschaft hier besonders entspannt genießen.
Wenn Dich gerade die Verbindung aus Meer und Bergbaugeschichte fasziniert, lohnt sich auch ein Blick auf meine ruhigen Strände Sardiniens.
Planu Sartu und Malfidano: Verlassene Spuren einer anderen Zeit
Auf dem Weg nach Buggerru verändert sich die Landschaft erneut. Rund um Planu Sartu und die ehemalige Mine von Malfidano begegnen Dir verlassene Gebäude, alte Bergbauanlagen und Spuren einer Zeit, in der hier noch reger Betrieb herrschte.
Besonders Planu Sartu war einst ein bedeutender Bergbaustandort. Auf dem Hochplateau oberhalb von Buggerru entstanden neben den Abbauanlagen sogar eine eigene Siedlung mit Unterkünften, einer Schule und einem Geschäft. Das geförderte Zinkerz wurde über Transportwege und die später noch vorgestellte Galleria Henry zu den Aufbereitungsanlagen bei Buggerru gebracht.

Heute wirkt vieles wie aus der Zeit gefallen. Bei meinem Besuch entdeckte ich verlassene Gebäude und alte Bänke, die mich besonders nachdenklich machten. Wer mag hier wohl früher gesessen haben? Welche Geschichten könnten diese Orte erzählen? Für einen Moment war die einstige Arbeitswelt der Bergleute plötzlich erstaunlich greifbar.

Gerade diese stillen Überreste haben mich fast noch mehr bewegt als die spektakulären Ausblicke entlang der Küste.
Mein Tipp: Nimm Dir Zeit, die Bergbaulandschaft rund um Buggerru bewusst wahrzunehmen. Viele Anlagen sind jedoch nicht gesichert und teilweise einsturzgefährdet. Bleibe deshalb auf zugänglichen Wegen und betrete keine verlassenen Gebäude oder Stollen auf eigene Faust.
Buggerru: Vom Bergbauboom zum stillen Küstenort
Am Ende unserer Route erreichen wir Buggerru, einen kleinen Küstenort, der heute kaum noch erahnen lässt, welche Bedeutung er einst für den Bergbau auf Sardinien hatte. Eingebettet zwischen Bergen und Meer, mit einem kleinen Hafen und den Spuren seiner industriellen Vergangenheit, besitzt Buggerru eine ganz eigene Atmosphäre.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Buggerru zu einer bedeutenden Bergbausiedlung. Während seiner Blütezeit lebten hier mehrere Tausend Menschen. Unter dem Einfluss französischer Bergwerksgesellschaften entstanden Schulen, ein Krankenhaus und sogar ein Theater. Buggerru erhielt damals den Beinamen „Klein-Paris“.
Doch hinter diesem Wohlstand verbarg sich eine andere Realität. Während die Bergwerksdirektoren vergleichsweise komfortabel lebten, arbeiteten die Bergleute unter äußerst schwierigen Bedingungen. Am 4. September 1904 eskalierte ein Streik, als Soldaten auf protestierende Arbeiter schossen. Mehrere Bergleute verloren ihr Leben. Das sogenannte Massaker von Buggerru wurde zu einem wichtigen Auslöser des ersten landesweiten Generalstreiks Italiens.
Bei meinem Besuch empfand ich den Kontrast zwischen dieser bewegten Geschichte und der heutigen Ruhe als besonders eindrücklich. Wo früher Maschinen liefen und Erze transportiert wurden, prägen heute der kleine Hafen, die Häuser am Hang und das Meer das Bild.
Mein Tipp: Nimm Dir Zeit für einen Spaziergang durch Buggerru und hinunter zum Hafen. Auch die historischen Gebäude und die Denkmäler für die Bergarbeiter erzählen von der Vergangenheit des Ortes.

Galleria Henry und Museo del Minatore – Bergbaugeschichte hautnah erleben
Wenn Du noch tiefer in die Bergbaugeschichte von Buggerru eintauchen möchtest, gibt es zwei weitere Sehenswürdigkeiten, die sich besonders lohnen könnten.
Die wohl außergewöhnlichste ist die Galleria Henry, ein 1865 angelegter Bergbaustollen oberhalb des Ortes. Auf rund einem Kilometer führt er durch das Felsmassiv von Planu Sartu. Ab 1892 transportierte hier eine Dampflokomotive das geförderte Erz und ersetzte damit den mühsamen Transport mit Maultieren.
Die Galleria Henry kann im Rahmen organisierter Besichtigungen erkundet werden. Da die historische Besucherbahn zuletzt außer Betrieb war, solltest Du Dich vorab über den aktuellen Ablauf und verfügbare Termine informieren.
Eine weitere Empfehlung ist das Museo del Minatore nahe dem Hafen von Buggerru. Untergebracht in einer ehemaligen mechanischen Werkstatt und Schreinerei, zeigt das Museum historische Maschinen, Werkzeuge, Fotografien und Dokumente aus der Bergbauzeit. Das Gebäude selbst spielte bereits bei den Arbeiterprotesten von 1904 eine wichtige Rolle.
Beide Orte habe ich bislang noch nicht persönlich besucht. Gerade deshalb stehen sie auf meiner Liste für eine kommende Sardinienreise.
Mein Tipp: Informiere Dich vorab über die Besichtigungsmöglichkeiten und reserviere besonders für die Galleria Henry rechtzeitig einen Platz. Aktuelle Informationen findest Du auf den offiziellen Seiten zur Galleria Henry und zum Museo del Minatore.

Mein Roadtrip entlang der Bergbauküste – Die Route über die SP83
Die Bergbauküste lässt sich wunderbar an einem Tag mit dem Mietwagen erkunden. Das eigentlich Schöne ist dabei nicht nur das Ziel, sondern auch die Fahrt selbst. Denn die Panoramastraße SP83 schlängelt sich in zahlreichen Kurven durch die Berge und eröffnet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Küste.
Ich war im Oktober von Santadi aus unterwegs und habe mir für die Strecke zwischen Nebida und Buggerru rund sechs Stunden Zeit genommen. Ohne Hektik, dafür mit vielen Fotostopps und kleinen Entdeckungen am Wegesrand.
Diese Reihenfolge empfehle ich Dir für Deinen Roadtrip:
- Nebida: Spaziergang am Belvedere mit Blick auf die Laveria Lamarmora.
- Masua und Porto Flavia: Pan di Zucchero bestaunen und optional die historische Verladeanlage besichtigen.
- Cala Domestica: Die felsige Bucht erkunden und bei schönem Wetter eine Badepause einlegen.
- Planu Sartu und Malfidano: Die verlassenen Bergbauanlagen und die Spuren der industriellen Vergangenheit entdecken.
- Buggerru: Den ehemaligen Bergbauort erkunden, durch den Hafen schlendern und in seine bewegte Geschichte eintauchen.
Meine Tipps für Deinen Ausflug an Sardiniens Bergbauküste
Damit Du Deinen Roadtrip entlang der Bergbauküste möglichst entspannt genießen kannst, habe ich noch ein paar praktische Tipps für Dich zusammengestellt.
Die beste Reisezeit: Besonders schön finde ich den Frühling und Herbst. Die Temperaturen sind meist angenehm und die Küstenlandschaft lässt sich ohne die große Sommerhitze erkunden. Ich war zuletzt Anfang Oktober unterwegs und hatte ideale Bedingungen für meine Tour.
Anreise und Straßen: Ein Mietwagen ist für diesen Ausflug die beste Wahl. Die SP83 ist gut befahrbar, allerdings stellenweise schmal und kurvenreich. Fahr deshalb lieber gemütlich und halte für Fotos nur an geeigneten Stellen.
Parken und Verpflegung: An den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gibt es Parkmöglichkeiten, die in der Hauptsaison teilweise kostenpflichtig sein können. Nimm ausreichend Wasser und einen kleinen Snack mit. Gerade zwischen den einzelnen Stopps findest Du nicht überall Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants.
Schuhe und Sicherheit: Festes Schuhwerk ist besonders für die Wege rund um die historischen Bergbauanlagen empfehlenswert. Einige Ruinen und Stollen sind nicht gesichert und sollten keinesfalls eigenständig betreten werden.
Führungen: Wenn Du Porto Flavia oder die Galleria Henry besichtigen möchtest, informiere Dich vorher über die aktuellen Öffnungszeiten und reserviere möglichst frühzeitig.
Und noch ein persönlicher Rat: Schau vor Deiner Tour auf die Wettervorhersage. Besonders bei starkem Wind kann es an der offenen Westküste ziemlich ungemütlich werden. Und wenn Du nach Deinem Roadtrip Lust bekommen hast, Sardinien noch abseits seiner Küsten zu entdecken, findest Du in meinem Beitrag über Sardinien im Landesinneren weitere Anregungen für Deine Reise.
Mein Fazit: Eine Küste, die mehr erzählt als ihre Landschaft
Die Bergbauküste hat mich auf eine Weise beeindruckt, mit der ich vorher nicht gerechnet hatte. Natürlich sind es zunächst die gewaltigen Felsen, das tiefblaue Meer und die spektakulären Ausblicke, die einem in Erinnerung bleiben.
Doch für mich war es vor allem die Geschichte hinter dieser Landschaft. Die verlassenen Anlagen, die stillen Überreste des Bergbaus und der Gedanke an die Menschen, die hier einst unter schwierigen Bedingungen gearbeitet haben. All das hat meinem Ausflug eine ganz besondere Tiefe gegeben.
Als ich am Abend entlang der Steilküste zurückfuhr und die tief stehende Sonne die Landschaft in warmes Licht tauchte, wurde mir noch einmal bewusst, wie sehr mich dieser Tag berührt hatte.
Vielleicht ist es genau das, was ich an Sardinien so liebe: Diese Insel überrascht mich immer wieder. Und manchmal sind es gerade die Orte abseits der bekannten Postkartenmotive, die am längsten bleiben.


